König Joschafat war ein ungewöhnlicher Mann, der Gott liebte. Er führte auch sein Volk ans Herz Gottes: Als sie von diversen feindlichen Armeen bedroht wurden, hat er vor der versammelten Menge zu Gott gebetet:
- Zuerst hat er allen bewusst gemacht, wie gross Gott ist!
- Dann hat er daran erinnert, was Gott bereits für sie getan hat.
- Danach erzählte er Gott konkret von ihrem Problem.
- Nachdem er Gott um sein Eingreifen gebeten hat,
- dankte er Ihm für das Wunder im Voraus!
Joschafat hat sich seinen Gegnern mutig gestellt, trotz ihrer Überlegenheit! Er konnte mit einer positiven Einstellung in den Krieg ziehen, weil er wusste, dass Gott auf seiner Seite ist. Darum ist er in Siegeslaune aufgebrochen: Er hat die Musiker und Sänger vorne her gehen lassen! Diese mussten ein Lied performen und haben für gute Stimmung gesorgt. Ich stelle mir vor, dass diese Kriegs-Parade mehr einer Streetparade geglichen hat: Alle am singen und am tanzen! Denn sie wussten: Gott hat schon gesiegt!
Welches ist dein Kampf? Wo hast du ein unüberwindbares Hindernis? In welcher Situation brauchst du ein Wunder? Bete anhand der Punkte oben und danke Gott für das Wunder im Voraus!
Wie Joschafat gesiegt hat, kannst du in der Bibel nachlesen: 2. Chronik, Kapitel 20.
Immer wieder braucht Jesus die Worte „dein Glaube hat dir geholfen“. Unglaube kann also ein Hindernis sein, das göttlicher Heilung im Weg steht. Ich muss glauben, dass Jesus mich heilen KANN und auch heilen WILL! Das bedeutet nicht, dass jede ausbleibende Heilung Unglaube als Ursache hat! Aber das Vertrauen auf Jesus ist eine Voraussetzung.
Als Jesus in Kapernaum eintraf, kam ein römischer Hauptmann zu ihm und sagte: “Herr, heile meinen Diener! Er liegt gelähmt im Bett und leidet entsetzlich.” Jesus antwortete: “Ich will mitkommen und ihn heilen.” Der Hauptmann erwiderte: “Herr, ich bin nicht wert, dich in meinem Haus zu empfangen. Sag nur ein einziges Wort, dann wird mein Diener gesund. … Dann sagte Jesus zu dem Hauptmann: “Geh wieder nach Hause! Was du geglaubt hast, ist Wirklichkeit geworden.” Zur selben Zeit wurde der Diener gesund. (Matthäus 8;5-8+13)
Durch diese Situation wird deutlich, dass wir auch für andere Menschen glauben können! Es wird nicht einmal erwähnt, ob der Diener selber an Jesus glaubt oder nicht. Der Glaube seines Chefs hat ihm geholfen! Du kannst für deine Freunde und Verwandten glauben; für sie beten und Gott bestürmen, dass er sie heilen soll. Dein Gebet hat Kraft!
Gott stellt sich im Alten Testament vor mit „YAHWE RAPHA“: „Ich bin der HERR, dein Arzt.“
Der Name Jesus bedeutet „der Herr ist Rettung“.
Gott ist gut und er möchte nur das Beste für uns! Bei ihm gehört Heilung und Rettung immer zusammen. Dies wird auch deutlich, wenn wir die verschiedenen griechischen Begriffe anschauen, die auf Deutsch mit „Heilung“ übersetzt werden:
- Iaomai: „ganz sein“ / „heil sein“
- sozo: „lebendig machen“ / „gesund machen“
- psychen sosai: „ein Menschenleben retten“
- therapeuo: „sofortige und vollkommene Wiederherstellung der Gesundheit“
- apokathistemi: „den früheren Zustand der Gesundheit wiederherstellen“
Jesus sagt zu seinen Freunden: „Heilt die Kranken, und sagt allen Menschen: ‘Jetzt beginnt Gottes neue Welt bei euch.‘“ Lukas 10;9
Wenn ich mich zu den Freunden von Jesus zähle, bin ich also dazu beauftragt, anderen Menschen von Seiner Liebe zu erzählen UND für sie zu beten, dass sie gesund werden! Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle:
Ein Mensch wird entweder durch Glauben geheilt oder er kommt zum Glauben durch seine Heilung.
Es ist naheliegend, dass es einfacher ist an Jesus zu glauben, wenn ich ihn in Form von Heilung schon erlebt habe!
“Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.”
Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt! Psalm 139,23-24
Wenn wir folgende Fragen beantworten, können wir unseren Teil dazu beitragen, dass wir nicht unnötig in Versuchungen geraten.
WANN bin ich am schwächsten?
Wann werde ich am meisten auf die Probe gestellt? An welchem Tag der Woche? Zu welcher Uhrzeit?
WO geschieht es?
Wo bin ich am meisten in Versuchungen? Am Arbeitsplatz? Zu Hause? Im Haus des Nachbars? An der Bar? Am Flughafen? In einem Hotel? Vor dem Computer (www.covenanteyes.com)?
WER verführt mich?
Wer führt mich am meisten in Versuchung? Freunde? Mitarbeiter? Fremde Menschen? Wenn ich alle bin?
WIE bin ich drauf?
Wie fühle ich mich gewöhnlich, wenn ich in Versuchung gerate? Bin ich müde, einsam, gelangweilt, depressiv, im Stress, verletzt, verärgert, verwirrt oder im Höhenflug?
„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
3 Schritte zur Vergebung:
1. Schritt: KLAGEMAUER
Lass die Wut bewusst zu, anstatt den Schmerz herunter zu schlucken!
Wir funktionieren wie Dampfkochtöpfe: Wird der Druck zu gross, kommts raus! Früher oder später ist es soweit und alles was wir heruntergeschluckt haben, kommt raus! Ev. durch eine sarkastische Bemerkung oder einen Wutanfall. Ob mit viel oder wenig Emotionen verbunden; sicher ist, dass dieses „Druckablassen“ Zerstörung hinterlässt! Denn es geschieht unkontrolliert und emotional!
Rauslassen müssen wir es! Wenn wir den Dampf bei Gott platzieren, sind wir am richtigen Ort!
Sag Gott, was dich verletzt hat! Er kann damit umgehen! König David, der zur Zeit des Alten Testaments gelebt hat, ist ein gutes Beispiel dafür. Eine Kostprobe findest du z.B. in den Psalmen 53 und 55.
2. Schritt: KREUZ
Danke Gott, dass er auch dir immer wieder vergibt! Und entscheide dich, zu vergeben!
Anerkenne Deine Mitmenschen als Wesen die Fehler machen, die Dir auch mal auf die Füsse treten (dürfen).
3. Schritt: WUNDER
Lass Gott deine Wunden in Perlen verwandeln!
Akzeptiere, dass in den Verletzungen auch eine Chance liegt! Dass dich Verletzungen eine kostbare Erfahrung gelehrt haben. Und dich näher an Gottes Herz führen.
Lernen wir von der Auster: Eine Perle entsteht durch Parasiten, die sich in die Muschel einbohren und so das Mantelgewebe der Muschel verletzen. So bildet sich eine Zyste, die mit der Zeit zur Perle wird.
«Es kommt ihm Leben nicht so sehr darauf an, was mit uns geschieht, sondern was in uns geschieht.» RICK WARREN
Verfasst von Reto Kaltbrunner




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